Die Geschichte unseres Engagements

Im intensiven, fruchtbaren Zusammenwirken der Dillinger Franziskanerinnen mit Regens Joh. Ev. Wagner wurde 1847 im Mutterhaus Dillingen der Grundstein gelegt für das große Sozialwerk, die Regens-Wagner-Stiftungen.

GeschichteNeben den vielen Aktivitäten nach der Restauration unseres Klosters nahm sich die Generaloberin, Sr. M. Theresia Haselmayr mit tatkräftigen Schwestern um gehörlose Mädchen an und kümmerte sich um deren Erziehung und schulische Bildung. Sie fanden große Unterstützung durch den geistlichen Rat Johann Evangelist Wagner, Regens des Dillinger Priesterseminars.

1847 begannen die Schwestern mit einer Schule für gehörlose Mädchen. Bald darauf kam eine "Versorgungsanstalt" hinzu, in der die jungen Frauen nach ihrer Schulzeit wohnen konnten, einen Ausbildungsplatz und Arbeit fanden. Die Schwestern lebten mit den hörgeschädigten Mädchen und Frauen. Nachdem es kaum öffentliche Mittel gab, war es ihnen ein Anliegen, nach dem Grundsatz von Regens Joh. Ev. Wagner: "Wer uns Arbeit gibt, gibt uns Brot", zusammen mit den hörgeschädigten Frauen den gemeinsamen Lebensunterhalt weitgehend selbst zu verdienen.

Neben der Sorge für hörgeschädigte Menschen kam bald die Begleitung, Betreuung und Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung hinzu.

Engagement für Menschen mit BehinderungenSo entstanden mit Regens Joh. Ev. Wagner und seinen Nachfolgern und unseren Schwestern weitere Einrichtungen für Menschen mit Behinderung (www.regens-wagner.de), die sich bis heute zusammen mit vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu regionalen Zentren der vielfältigen Hilfen für Menschen mit Behinderung weiterentwickelten. Überall dort haben die Schwestern die Gründungen, Entwicklungen, aber auch die Notzeiten von Weltkriegen und die Bedrängnisse durch die Nazidiktatur durchgetragen.

Wegen der großen Anzahl der Schwestern kam es 1973 zur Teilung der deutschen Provinz. Die Schwestern, die ihr Selbstverständnis bisher schon ihre Aufgabe im Dasein für Menschen mit Behinderung gesehen haben, bilden seither eine eigene Provinz, die Regens-Wagner-Provinz.

Engagement für Menschen mit BehinderungBis ca. 1970 waren es überwiegend Schwestern, die die Begleitung, Förderung und Betreuung der uns anvertrauten Menschen rund um die Uhr, sicherstellten. Im Miteinanderlernen von Schwestern mit Mitarbeiter/innen haben wir „unsere Werke“ kontinuierlich übergeben. Dabei war und ist uns immer wichtig, nicht nur die Fachlichkeit der Verwaltung im Auge zu haben, sondern gleichzeitig auch den Kern, was Regens Wagner ausmacht. Es tut gut zu erleben, wie unsere Mitarbeiter mit viel Liebe, Sensibilität, Engagement und Durchhaltevermögen die Menschen mit Behinderung begleiten und sich dabei auch inspirieren lassen von dem franziskanischen Erbe, das es immer neu in die Zeit umzusetzen gilt.

Wir wollen soweit wie möglich mit unseren Kräften und Fähigkeiten beitragen, dass in der Weggemeinschaft mit den Mitarbeitern der Geist Jesu Christi in den Diensten von Regens Wagner lebendig bleibt.

Heute leben und arbeiten Schwestern unserer Regens-Wagner-Provinz in Konventen bei

  • Regens Wagner Absberg
  • Regens Wagner Dillingen
  • Regens Wagner Erlkam
  • Regens Wagner Hohenwart
  • Regens Wagner Lauterhofen
  • Regens Wagner Lautrach
  • Regens Wagner Michelfeld
  • Regens Wagner Zell
  • Konvent im Provinzhaus
  • Konvent Friedberg