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Wir feiern heut ein Fest…

Wir feiern heut ein Fest…

175 Jahre segensreiche Zusammenarbeit zwischen den Dillinger Franziskanerinnen und den Regens Wagner Stiftungen – wahrlich ein Grund zum Feiern.

Begonnen hat diese Zusammenarbeit 1847 als die damalige Generaloberin Sr. Theresia Haselmayr und der Leiter (Regens) des Priesterseminars in Dillingen Johann Ev. Wagner gemeinsam eine Schule für gehörlose Mädchen in Dillingen gründeten.

Bereits am 1. Advent 2021 wurde dieses Jubiläumsjahr mit einem Gottesdienst in der Christkönigskirche in Dillingen vom Augsburger Bischof Bertram Meier eröffnet und auch der Festtag am 29.04.2022 begann mit einem lebendigen Gottesdienst mit der Verkündigung der Frohen Botschaft!

Wieder war Bischof Meier gekommen, um als Protektor der Regens Wagner Stiftungen „die goldene Spur“ zwischen Augsburg und Dillingen zu aktualisieren.

Viele Gäste aus nah und fern waren gekommen, um sich ansprechen zu lassen von der Lebensfreude, die man während des gesamten Tages spüren konnte.
Die Verbundenheit im Regens Wagner Werk wurde vor allem beim Gabengang sichtbar: Aus jedem regionalen Zentrum brachten Vertreter aus der jeweiligen Einrichtung Brot zum Altar. Gleichzeitig sollten „daheim“ an den verschiedenen Regens Wagner Standorten Brot miteinander geteilt werden.

Nach dem Festgottesdienst ging es mit Musik in den Dillinger Stadtsaal, in dem der äußerst kurzweilige Festakt stattfand.
Nach der Begrüßung aller Gäste durch Stiftungsratsvorsitzende Sr. Gerda Friedel und dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Pfarrer Rainer Remmele gab es immer wieder schwungvolle Musikeinlagen aus den vergangenen 175 Jahren, vorgetragen vom Suebicus-Quartett der Stadtkapelle Dillingen.

Neben Grußworten von Oberbürgermeister Kunz aus Dillingen, dem stellv. Landescaritasdirektor und Diözesancaritas Direktor von Augsburg, Dr. Andreas Magg , der Vizepräsidentin des Bayerischen Bezirketages , Frau Barbara Holzmann und Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales, Frau Ulrike Scharf, war vor allem auch der „Blick zurück“ von Direktor Remmele ein „Schmankerl“. Überschrieben hatte er diesen Blick mit dem Titel „Eine Geschichte mit Zukunft“.

Das Highlight der Veranstaltung war der Festvortrag von Dr. Inge Richter, Psychiaterin und selbst gehörlos. Bis zu ihrer Pensionierung im Mai 2015 leitete sie die klinische Abteilung für psychisch kranke, gehörlose Menschen in Bayern im Klinikum am Europakanal in Erlangen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Regionalen Zentren für Menschen mit Hörschädigung in Zell, Hohenwart und Dillingen, hat sich über all die Jahre eine freundschaftliche Verbindung zu Frau Dr. Richter entwickelt. Nach wie vor gibt es zu viele Vorurteile und von Barrierefreiheit können wir noch längst nicht sprechen. An Beispielen aus dem eigenen Erleben zeigte sie sehr klar auf, dass es in dieser Hinsicht noch viel zu tun gibt.

Marcus Willam von Regens Wagner Zell erklärte das Motto des Jubiläums Start-Punkt Ziel-Punkt Mittel-Punkt Mensch im Anschluss an Frau Dr. Richter ohne Worte, in einer faszinierenden und mitreisenden Pantomime.

Bevor alle Gäste sich am Buffett aus der Küche von Regens Wagner stärken konnten, zeigten Mitglieder aus der Gesamtleiterkonferenz auf, wie verschiedene Worte der Gründerpersönlichkeiten im Heute umgesetzt werden können.

Mehr von diesem Tag können Sie auf den Internetseiten von Regens Wagner, katholisch 1tv,  BR 24 und augsburg.tv lesen und sehen.

Impressionen
zahlreiche Gäste aus nah und fern waren gekommen, um mit uns zu feiern
zahlreiche Gäste aus nah und fern waren gekommen, um mit uns zu feiern
Provinzoberin, Sr. Martina Schmidt, las beim Gottesdienst die Lesung
Provinzoberin, Sr. Martina Schmidt, las beim Gottesdienst die Lesung
Die Fürbitten griffen die aktuellen Nöte unserer Zeit auf
Die Fürbitten griffen die aktuellen Nöte unserer Zeit auf
Frau Margit Rapp und Direktor Remmele kommentieren den Gabengang, zu dem jede Regens Wagner Einrichtung Brot mitgebracht hatte
Frau Margit Rapp und Direktor Remmele kommentieren den Gabengang, zu dem jede Regens Wagner Einrichtung Brot mitgebracht hatte
Sr. Madlen bringt mit einer Vertreterin von RW Michelfeld Brot zum Altar
Sr. Madlen bringt mit einer Vertreterin von RW Michelfeld Brot zum Altar
Sr. Gerda (rechts) und Direktor Remmele begrüßen gemeinsam die Festgäste
Sr. Gerda (rechts) und Direktor Remmele begrüßen gemeinsam die Festgäste
Eine Geschichte mit Zukunft ...
Eine Geschichte mit Zukunft ...
... Direktor Remmele wirft mit den Festgästen einen kurzen Blick zurück in die Vergangenheit der Regens Wagner Stiftungenn
... Direktor Remmele wirft mit den Festgästen einen kurzen Blick zurück in die Vergangenheit der Regens Wagner Stiftungenn
Frau Ulrike Scharf, Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales bei ihrem Grußwort
Frau Ulrike Scharf, Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales bei ihrem Grußwort
Ein Höhepunkt des Festaktes: Frau Dr. Richter beim Festvortrag
Ein Höhepunkt des Festaktes: Frau Dr. Richter beim Festvortrag
Start-Punkt Ziel-Punkt Mittel-Punkt MENSCH pantomimisch dargestellt
Start-Punkt Ziel-Punkt Mittel-Punkt MENSCH pantomimisch dargestellt
Worte von Theresia Haselmayr und Johann Ev. Wagner ins Heute übersetzt
Worte von Theresia Haselmayr und Johann Ev. Wagner ins Heute übersetzt
zahlreiche Gäste aus nah und fern waren gekommen, um mit uns zu feiern
Provinzoberin, Sr. Martina Schmidt, las beim Gottesdienst die Lesung
Die Fürbitten griffen die aktuellen Nöte unserer Zeit auf
Frau Margit Rapp und Direktor Remmele kommentieren den Gabengang, zu dem jede Regens Wagner Einrichtung Brot mitgebracht hatte
Sr. Madlen bringt mit einer Vertreterin von RW Michelfeld Brot zum Altar
Sr. Gerda (rechts) und Direktor Remmele begrüßen gemeinsam die Festgäste
Eine Geschichte mit Zukunft ...
... Direktor Remmele wirft mit den Festgästen einen kurzen Blick zurück in die Vergangenheit der Regens Wagner Stiftungenn
Frau Ulrike Scharf, Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales bei ihrem Grußwort
Ein Höhepunkt des Festaktes: Frau Dr. Richter beim Festvortrag
Start-Punkt Ziel-Punkt Mittel-Punkt MENSCH pantomimisch dargestellt
Worte von Theresia Haselmayr und Johann Ev. Wagner ins Heute übersetzt

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Ein Artikel von:

Dillinger-Franziskanerinnen 30. April 2022